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GRUßWORTE

Grußworte der Puhdys
Grußworte von Roland Säurich
Grußworte von Robert Tzschöckel
Grußworte von Frank Asbeck
Grußworte von Hans-Josef Fell
Grußworte von Peter Bayer

Grußworte der Puhdys
Wir sind begeistert von der Idee des Bürgerkraftwerkes. Eine Photovoltaikanlage auf dem traditionsreichen Konzert- und Ballhaus Tivoli Freiberg zu errichten, dass müssen wir unterstützen.

Gern übernehmen wir die Schirmherrschaft. Sind wir doch mit dem Ballhaus Tivoli, seit unserem ersten Konzert am 19.11.1969, eng verbunden. Mit einem unserer Erfolgstitel „Das Buch“ haben wir uns eindeutig zu den Problemen der Erhaltung des natürlichen Lebensraumes positioniert. Investitionen in umweltfreundliche Technologien sind lebensnotwendig und zukunftsträchtig.

Das Tivoli war und ist Stätte der Kommunikation, Geselligkeit und Unterhaltung. Dankenswerterweise sichert Frank Asbeck den Erhalt und das nun noch die Sonne unser Ballhaus bei der Energieerzeugung unterstützt, ist phänomenal. Die Errichtung einer Gemeinschafts-Solaranlage auf dem Dach des Tivoli zur umweltfreundlichen Stromerzeugung ist deshalb genau das Richtige. Wir beteiligen uns gerne daran. Wir freuen uns, gemeinsam mit vielen Freunden regenerativer Energieerzeugung, eine Beteiligung am Bürgerkraftwerk Tivoli zu haben.

Am 19.11.2002 zu unserem Geburtstagskonzert wollen wir die Solaranlage gemeinsam mit unseren Fans einweihen.

Die Puhdys
Schirmherren
Ehrenbürger der Stadt Freiberg

Grußworte von Roland Säurich
Liebe Freunde des Tivoli,

das Jahr 2002 ist für das geschichtsträchtige Konzert- und Ballhaus Tivoli ein sehr bewegtes Jahr. Seit meinen ersten Veranstaltungsaktivitäten 1979 habe ich eine sehr leistungsfähige Tivoli- Fangemeinde kennen und schätzen gelernt. Wir haben hervorragende Veranstaltungen erlebt und bittere Niederlagen eingesteckt.

Die geplante Veranstaltung zum 100. Geburtstag des Hauses am 8. März 2002 hatte den Beigeschmack der Totenfeier. Fast wie ein Wunder erschien 9 Tage vor Toresschluss der „Retter“. Noch vor Ort entschied sich Herr Asbeck für das Ballhaus. Am Tag zum 100. unterzeichnete er den notariellen Kaufvertrag. Bereits im Mai begann das umfangreiche Modernisierungsprogramm. Dabei legt der Bauherr viel Wert auf die Wiederherstellung des historischen Flairs mit moderner zweckdienlicher Ausstattung.

Die Idee ein Bürgerkraftwerk Tivoli zur Solarstromerzeugung auf dem neuen Dach der altehrwürdigen Immobilie zu errichten ist modernste Umwelttechnologie. Für unsere Hundertjährige ein zeitgemäßes Outfit. Ein frisches Image für eines der traditionsreichsten sächsischen Ballhäuser. Natürlich bin auch ich dabei und bitte Sie das Tivoli durch Zeichnung eines Sonnen-Anteils zu unterstützen.

Roland Säurich
Eventmanager

Grußworte von Robert Tzschöckel
„Der Mensch ist nicht das Produkt seiner Umwelt – die Umwelt ist das Produkt des Menschen.“ Dieses Zitat von Benjamin Disraeli verdeutlicht in kurzer Form die Brisanz des Umweltschutzgedankens.
Seit Beginn meiner Tätigkeit im Tivoli wird rege an der Photovoltaikanlage auf dem Dach gearbeitet. Schon bald soll das Bürgerkraftwerk Tivoli in Betrieb genommen werden. Global gesehen ein kleiner Schritt zur Erhaltung unserer Umwelt – aber ein Schritt in die richtige Richtung.

Die Tivoli Betriebs GmbH macht es stolz, dass auf dem Hausdach eines der größten regionalen Umweltschutzengagements realisiert wurde und steht geschlossen hinter diesem zukunftsweisenden Projekt. Somit werden auch wir uns an der Anlage beteiligen.

Jeder von uns sollte beginnen, sei der Schritt auch noch so klein, den richtigen Kurs einzuschlagen.

Robert Tzschöckel
Geschäftsführer Tivoli Betriebs GmbH
Grußworte von Frank Asbeck
Ein Bürgerkraftwerk zur solaren Stromerzeugung auf dem Dach des Tivoli zu installieren ist ein weiterer Schritt auf dem Weg von Freiberg zur Solarstadt.

Das Konzert- und Ballhaus Tivoli habe ich gekauft, damit dieses Traditionshaus weiter seiner kulturellen Verantwortung gerecht werden kann. Um so mehr freut mich, dass die Initiative für Regenerative Energien in Sachsen e.V. (IRES) das Tivoli für das zweite Bürgerkraftwerk in Freiberg gewählt hat.

Wir schaffen mit der SolarWorld AG und Ihren Töchtern in Freiberg moderne Arbeitsplätze und Solar-Produkte zur Reduzierung der globalen Kohlendioxidemissionen. Mit der Photovoltaik-Gemeinschaftsanlage Bürgerkraftwerk Tivoli kann jeder (ob Bürger oder Firma) sich an der globalen Aufgabe beteiligen und in eine lebenswerte Zukunft investieren.

Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck
Tivoli Eigentümer und
Vorstandssprecher SolarWorld AG

Grußworte von Hans-Josef Fell
Deutschland ist Europameister bei Solarstromanlagen. Hier werden mehrmals so viel Photovoltaikanlagen installiert als in allen anderen europäischen Ländern zusammen. Liegt das an unserem guten Wetter? Nein, das liegt zu einem großen Teil an dem Engagement unserer Bürger. Dieses Engagement wirkt gleich zweifach: zum einen übt es Druck auf die Politik aus, die Rahmenbedingungen richtig zu gestalten. Zum anderen werden diese Rahmenbedingungen wie das EEG und das 100.000 Dächerprogramm von den Bürgern mit großem Engagement angenommen. Bürgerkraftwerke spielen somit eine besonders wichtige Rolle für den Fortschritt der Photovoltaik; denn ohne Engagement der Bürger gäbe es keine Vorreiterrolle Deutschlands. Jedes Bürgerkraftwerk ist darüber hinaus eine Abstimmung der Bürger für die Solarenergie und damit für eine umweltfreundliche Energiepolitik.
Schon nächstes Jahr werden wir das 100.000 Dächerprogramm ausgefüllt haben - dank der großen Nachfrage der Bürger ein Jahr früher als ursprünglich vorgesehen. Jetzt geht es darum, das nächste Ziel zu setzen: 1 Million-PV-Dächer. Dieses Ziel wollen wir möglichst vor 2010 erreichen. Dies wird nur mit der weiteren Unterstützung der Bürger möglich sein. Ich bin sehr zuversichtlich, dass das Engagement noch weiter zunehmen wird und wir auch die nächsten Ziele schnell erreichen werden.

Hans-Josef Fell
MdB und Träger des Solarindustriepreises
Grußworte von Peter Bayer
Mit großer Erleichterung hat der Förderverein des Konzert- und Ballhauses Tivoli e.V. im Jahr 2002 zum 100 jährigem Geburtstag erfahren, dass es einen neuen Eigentümer für unser altehrwürdiges Haus gibt.

Bis dahin war es ein sehr weiter und manchmal sehr steiniger Weg, geprägt durch Ungewissheit und Insolvenz.

Frank H. Asbeck, Vorstandssprecher der Solar World AG, Bonn, ist für uns Mitglieder des Vereins, für die Bevölkerung in und um Freiberg und für die große Fangemeinde des Tivoli der „Retter“ des bereits verloren geglaubten Kulturtempels.



Dieses Haus am Leben zu erhalten, ist nicht nur eine traditionelle Angelegenheit. Der kulturelle Bau gehört auch, nach unserer Auffassung, zum historischen Bestand unserer Heimatstadt und verkörpert Freiberg weit über die Landesgrenzen hinaus.

Alles was daher das Haus in seiner Popularität unterstützt, gilt es einfach zu unterstützen.
Und so sehen wir es als Förderverein dieses kulturellen Zentrums als unsere Pflicht an, das durch den Verein IRES initiierte Bürgerkraftwerk Tivoli ideell und finanziell zu unterstützen. Wir freuen uns besonders darüber, dass unsere Ehrenmitglieder, die Puhdys, die Schirmherrschaft zum Projekt übernommen haben.

Alle Fans unseres Hauses bitten wir, diese Initiative durch den Kauf von Anteilen zu unterstützen. Ihr helft nicht nur den regenerativen Energien zum Durchbruch, sondern auch unserem Haus zu Ansehen und wirtschaftlichen Erfolg.

Freiberg ist auf dem Weg zur Solarstadt. Wir sind stolz darauf, dass auf unser Tivoli die Wahl zur Errichtung des zweiten Bürgerkraftwerkes in Freiberg gefallen ist. Möge dem Vorhaben in jeder Hinsicht immer die Sonne scheinen und damit ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft für dieses Haus und für alle Beteiligten gelegt worden sein.

Peter Bayer
Vorsitzender des Fördervereins Tivoli e.V.